Trotz Effenbergs harter Hand: Paderborn in der Krise

 Auch die harte Hand von Trainer Stefan Effenberg hat dem SC Paderborn kurz vor der Winterpause nicht zu einer Wende im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga verholfen.

Trotz Effenbergs harter Hand: Paderborn in der Krise
Friso Gentsch Trotz Effenbergs harter Hand: Paderborn in der Krise

Der Bundesliga-Absteiger kam im letzten Punktspiel des Jahres nicht über ein 0:0 gegen Fortuna Düsseldorf hinaus und ist inzwischen seit sieben Spielen ohne Sieg. Damit geht das Team von Effenberg, der nach dem 0:4 in Bochum Daniel Brückner, Mahir Saglik und Srdjan Lakic suspendiert hatte, als 16. mit einem Rückstand von drei Punkten auf den Tabellen-15. Düsseldorf in die Winterpause.

Düsseldorfs Interimstrainer Peter Hermann, der nach der Trennung von Frank Kramer eingesprungen war, verabschiedete sich mit einer Bilanz von zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage wieder in die zweite Reihe. Vor dem Trainingsauftakt im Januar will die Fortuna den neuen Cheftrainer präsentieren.

Für die Suspendierten sowie den gesperrten Süleyman Koc brachte Effenberg Florian Hartherz, Idir Ouali, Kevin Stöger und Nick Proschwitz. Von «Schweiß und Blut» war vor 14 839 Zuschauern in einer Begegnung auf mäßigem Niveau bei den Gastgebern zunächst wenig zu sehen. Düsseldorf hatte den besseren Start durch die Chance durch Joel Pohjanpalo nach 90 Sekunden. Paderborns einzige Chance im ersten Durchgang hatte Kapitän Marvin Bakalorz, dessen Schuss aber von Düsseldorf Julian Schauerte vor der Torlinie weggeschlagen wurde.

Etwas lebhafter wurde es in der zweiten Hälfte, in der Paderborns Proschwitz mit einem Kopfball an Düsseldorfs Torhüter Michael Rensing scheiterte (53.). Die Gäste kamen unter anderem durch Pohjanpalo (52.) und Oliver Fink (57.) in aussichtsreiche Positionen.