Trotz Schneefalls kaum Verkehrschaos in Norddeutschland

Obwohl Schnee und Eisregen die Straßen in Norddeutschland in der Nacht zum Freitag in Rutschbahnen verwandelt haben, blieb ein Verkehrschaos vorerst aus.

Nach Angaben der Polizei in Hamburg und Schleswig-Holstein kam es nur vereinzelt zu kleineren Unfällen. In Hamburg waren in der Nacht 900 Mitarbeiter der Stadtreinigung mit 350 Räumfahrzeugen unterwegs, um den Schnee von den Straßen zu beseitigen. Der Deutsche Wetterdienst warnt für Morgen vor Glatteis durch gefrierenden Regen.

In Mecklenburg-Vorpommern haben Schnee und Eis den Berufsverkehr erheblich behindert. Betroffen war vor allem die Schülerbeförderung, die in den Landkreisen Rostock, Nordwestmecklenburg und im Raum Ludwigslust teilweise ausfiel, wie die Betreiber mitteilten. In Rostock hatte ein Fahrdienst im Rahmen des Schülerbus-Sonderverkehrs den Betrieb vollständig eingestellt.

Der Unterricht findet nach Angaben des Bildungsministeriums trotz der schwierigen Verkehrsverhältnisse an allen Schulen statt. Eltern sollten selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder dort hin schicken.

In Brandenburg ist es auf glatten, nicht geräumten Nebenstraßen zu etwa zehn Unfälle gekommen. Zu witterungsbedingten Unfällen kam es in der Nacht auf den Autobahnen A2, A10 und A24. Die meisten Unfälle verliefen allerdings glimpflich.

In Berlin gab es erneut Probleme bei der S-Bahn. Die Berliner S-Bahnlinie S85 fuhr nach Angaben der S-Bahn Berlin nicht.