Trump gewinnt auch in dem US-Außengebiet Marianen

In fünf US-Bundesstaaten gehen heute möglicherweise entscheidende Vorwahlen im Rennen um das Weiße Haus über die Bühne.

Trump gewinnt auch in dem US-Außengebiet Marianen
Jim Lo Scalzo Trump gewinnt auch in dem US-Außengebiet Marianen

Die Republikaner fällen in den großen Bundesstaaten Florida und Ohio Alles-oder-Nichts-Entscheidungen. Der Sieger bekommt dort jeweils alle zu vergebenden Delegierten für den Nominierungsparteitag im Juli.

Die Vorwahl der Republikaner im US-Außengebiet Marianen hat Donald Trump für sich entschieden. Der umstrittene Immobilienunternehmer bekam knapp 73 Prozent der Stimmen, wie die republikanische Partei der Marianen mitteilte. Er lag deutlich vor seinem schärfsten Konkurrenten Ted Cruz. Der Senator von Texas holte 24 Prozent.

Insgesamt beteiligten sich 471 Menschen an der Abstimmung. Es ging um neun Delegierte. Da im Alles-oder-Nichts-Verfahren gewählt wurde, konnte Trump alle auf sich vereinen.

Ohios Gouverneur John Kasich führt in seinem Heimatstaat nach Umfragen hauchdünn vor Donald Trump. In Florida liegt der Quereinsteiger klar vor Senator Marco Rubio, der aus dem Sonnenstaat kommt, seinen Heimvorteil aber bisher nicht ausspielen konnte.

Gewählt wird auch in den bevölkerungsreichen Bundesstaaten Illinois, Missouri und North Carolina. Ergebnisse werden zu deutscher Zeit in der Nacht zum Mittwoch erwartet.