Türkei beschwert sich über Verbot der Erdogan-Rede in Köln

Das türkische Außenministerium hat sich beim Gesandten der deutschen Botschaft in Ankara über das Verbot einer live übertragenen Rede von Präsident Recep Tayyip Erdogan bei der Kundgebung Köln beschwert. Vertreter des Ministeriums hätten die «Enttäuschung und Verärgerung» darüber «eindringlich» zum Ausdruck gebracht, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Das türkische Außenministerium hatte den Gesandten einbestellt, was im diplomatischen Verkehr einer Rüge entspricht. Bei der Pro-Erdogan-Demonstration am Sonntag war die geplante Übertragung einer Rede des Präsidenten verboten worden.