Türkei geht nach der Wahl gegen PKK und Regierungsgegner vor

Nach dem Wahlsieg der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP geht die Türkei wieder gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK und andere Gegner vor. Am Vortag habe die Luftwaffe PKK-Stellungen im Südosten der Türkei und im Nordirak bombardiert, teilten die Streitkräfte mit. In der Provinz Izmir nahm die Polizei mehr als 40 mutmaßliche Anhänger des Predigers Fethullah Gülen fest, wie die Nachrichtenagentur DHA berichtet. Gülen und Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sind verfeindet, waren einst aber enge Verbündete.