Tunesien verhängt nach Anschlag erneut Ausnahmezustand

Nach dem Terroranschlag auf einen Bus der Präsidentengarde hat Tunesiens Staatschef Béji Caïd Essebsi erneut den Ausnahmezustand über das Land verhängt. In einer Ansprache kündigte er am Abend einen «Krieg gegen den Terrorismus» an. Bei der Bombenexplosion in der Innenstadt von Tunis waren zuvor mindestens zwölf Sicherheitskräfte getötet worden. Mindestens 20 Menschen wurden nach Angaben des Staatsfernsehens verletzt. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte den Anschlag auf das Schärfste.