Tunesien verlängert Ausnahmezustand um zwei Monate

Tunesien hat den nach der Ermordung Dutzender Urlauber durch einen Islamisten verhängten Ausnahmezustand um weitere zwei Monaten verlängert. Das teilte der Präsidentenpalast in Tunis mit. Präsident Béji Caïd Essebsi hält die Maßnahme für notwendig, um Terroristen in dem Land besser bekämpfen zu können. Zunächst war der Ausnahmezustand für 30 Tage ausgerufen worden. Vor gut einem Monat hatte ein 24 Jahre alter Täter in der Anlage des «Imperial Marhaba» des Badeorts Sousse 38 Urlauber getötet, bevor er selbst erschossen wurde.