Chronologie: Deutsche Urlauber im Visier von Terroristen

Terroranschläge im Ausland haben schon Hunderte Touristen das Leben gekostet, darunter auch viele Deutsche. Ein Rückblick:

Chronologie: Deutsche Urlauber im Visier von Terroristen
epa Mike Nelson Chronologie: Deutsche Urlauber im Visier von Terroristen

November 2008: Eine Terrorserie erschüttert die indische Metropole Mumbai. Militante Islamisten greifen Luxushotels, ein jüdisches Zentrum, den Hauptbahnhof und ein Café an. Unter den 175 Toten sind drei Deutsche.

April 2006: Drei Sprengstoff-Attentate im ägyptischen Taucherparadies Dahab reißen mehr als 20 Menschen in den Tod, auch einen zehnjährigen Jungen aus Baden-Württemberg.

Oktober 2002: Mehr als 200 Menschen sterben, als in zwei Diskotheken auf der indonesischen Ferieninsel Bali Bomben explodieren. Unter den Todesopfern sind vor allem Australier, aber auch sechs Deutsche.

April 2002: Vor einer Synagoge auf der tunesischen Mittelmeerinsel Djerba explodiert ein mit Gasflaschen beladener Kleinlaster. Mehr als 20 Menschen, darunter 14 deutsche Touristen, kommen ums Leben. Das Terrornetzwerk Al-Kaida bekennt sich zu dem Attentat.

November 1997: Mitglieder der islamistischen Terrorgruppe Gamaa Islamija erschießen im ägyptischen Luxor 58 Urlauber und mehrere Polizisten. Unter den Toten sind 36 Schweizer und vier Deutsche.

September 1997: Neun Deutsche und der ägyptische Fahrer sterben bei einer Bombenattacke auf einen Touristenbus vor dem Ägyptischen Museum in Kairo.

April 1978: Bei einem Bombenanschlag palästinensischer Extremisten auf einen Touristenbus in Nablus im Westjordanland kommen zwei Deutsche ums Leben, sechs werden verletzt.