Tui: Noch keine Erkenntnisse zu Hotel-Angriff

Nach dem Angriff auf ein Hotel nördlich des tunesischen Küstenortes Sousse mit zahlreichen Toten prüft der Reisekonzern Tui, ob deutsche Urlauber unter den Opfern sind.

«Wir haben noch keine genauen Erkenntnisse, ob möglicherweise Gäste von uns betroffen sind», sagte ein Unternehmenssprecher der Deutschen Presse-Agentur. Fest stehe derzeit nur, dass sich aktuell etwa 260 Urlauber aus Deutschland, die bei der Tui gebucht hatten, im Umkreis des Anschlagsortes aufhielten.

Nach Informationen der staatlichen tunesischen Nachrichtenagentur Tap wurden mindestens 27 Menschen getötet, als bewaffnete «Terroristen» das Hotel «Imperial Marhaba» überfielen. Dabei habe es einen Schusswechsel zwischen den Angreifern und Sicherheitskräften gegeben. Der Radiosender Mosaique FM meldete ebenfalls unter Berufung auf das Innenministerium, unter den Toten seien Deutsche und Briten. Das Auswärtige Amt prüfte dies.

Im Kurznachrichtendienst Twitter kursierten Berichte, es handele sich bei dem attackierten Hotel um ein Haus der Riu-Gruppe. Diese Kette gehört zum Tui-Konzern mit Hauptsitz in Hannover.