Übergriffe von Gegendemonstranten nach Pegida-Demo in Potsdam

Nach einer Kundgebung der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung in Potsdam ist es am Abend zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten gekommen. Pegida-Gegner versuchten, Teilnehmer des sogenannten «Abendspaziergangs» anzugreifen, die von der Polizei zum Bahnhof geleitet wurden. Es flogen Steine und Böller, auch abgerissene Verkehrsschilder und Mülltonnen wurden geworfen. Die Polizei setzte Pfefferspray ein. Zuvor hatten mehrere hundert Menschen in der Potsdamer Innenstadt größtenteils friedlich gegen Pegida protestiert.