Ufo entscheidet über mögliche Absage des Lufthansa-Streiks

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo will heute entscheiden, ob sie den bereits angekündigten Streik bei der Lufthansa vielleicht doch noch absagt wird.

Ufo entscheidet über mögliche Absage des Lufthansa-Streiks
Boris Roessler Ufo entscheidet über mögliche Absage des Lufthansa-Streiks

Am Dienstag waren Gespräche zwischen dem Lufthansa-Vorstand und der Gewerkschaftsspitze in Gang gekommen, die möglicherweise eine Absage des Arbeitskampfes ermöglichen könnten. Ufo hatte darauf verzichtet, den genauen Umfang des für Donnerstag und Freitag geplanten Streiks festzulegen.

Über den Inhalt der Gespräche bewahrten beide Seiten Stillschweigen. Mögliche Lösungsansätze wären ein neues Angebot des Unternehmens zu den umstrittenen Betriebs- und Übergangsrenten oder eine Verabredung über das weitere gemeinsame Vorgehen. Lufthansa hatte die Ufo sowie die beiden anderen Gewerkschaften Verdi und Cockpit zu einem gemeinsamen «Jobgipfel» eingeladen. Ufo und VC hatten die Teilnahme wegen thematischer Differenzen zur Tagesordnung abgelehnt.

Am Montag hatte Ufo knapp zwei Wochen nach dem bislang härtesten Arbeitskampf in der Geschichte des Unternehmens die Flugbegleiter zur erneuten Arbeitsniederlegung aufgerufen. Die Gewerkschaft kündigte Ausstände zunächst für diesen Donnerstag und Freitag (26./27. November) an, die gegebenenfalls auch auf Montag, den 30. November, verlängert werden könnten. Nur das Wochenende des 1. Advent sollte sicher streikfrei bleiben.