Ukraine und Russland setzen Gasverhandlungen am Donnerstagabend fort

Poker in Brüssel: Nach stundenlangen Verhandlungen im Gasstreit haben sich die Ukraine und Russland auf den Abend vertagt. Kiew habe bislang keine schriftlichen Garantien für eine von Moskau geforderte Vorauszahlung für Gaslieferungen vorgelegt, sagte der russische Energieminister Alexander Nowak russischen Agenturen zufolge. Der Chef des Staatskonzerns Gazprom, Alexej Miller, sagte, die EU-Kommission als Vermittler und die Ukraine müssten sich über Garantien aus Brüssel einigen. Strittig ist, wie die Ukraine die von Russland geforderte Summe von 1,6 Milliarden Dollar aufbringen soll.