Umfrage: Schwarz-Gelb weiter hauchdünn vorne

Fünfeinhalb Wochen vor der Bundestagswahl verteidigen Union und FDP in der jüngsten Forsa-Umfrage ihren knappen Vorsprung einer regierungsfähigen Mehrheit.

In dem am Mittwoch veröffentlichten Wahltrend von «Stern» und RTL erzielt die Union wie in der Vorwoche 40 Prozent, die FDP kommt zum achten Mal in Folge auf 5 Prozent. Für beide zusammen ergeben sich 45 Prozent.

Damit liegt Schwarz-Gelb einen Punkt vor den im Bundestag vertretenen Oppositionsparteien, die addiert 44 Prozent auf sich vereinigen würden. Die SPD stagniert bei 23 Prozent, die Grünen verschlechtern sich um einen Punkt auf 13 Prozent, die Linke klettert um einen Punkt auf 8 Prozent. Die statistische Fehlertoleranz der Erhebung liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Nicht im Bundestag vertreten wären mit unverändert je 3 Prozent die Piraten und die Alternative für Deutschland. Sonstigen Parteien wollen insgesamt 5 Prozent der Wähler ihre Stimme geben.

Leicht im Ansehen gestiegen ist SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Könnten die Deutschen ihren Regierungschef direkt wählen, würden sich 23 Prozent für Steinbrück entscheiden, das sind zwei Punkte mehr als in der Vorwoche. Steinbrück liegt damit jedoch immer noch 31 Punkte hinter Kanzlerin Angela Merkel (CDU), für die 54 Prozent stimmen würden (minus 1).