Umstrittener Russland-Tag in Rostock

Der wegen des Ukraine-Konflikts umstrittene Russland-Tag in Mecklenburg-Vorpommern soll nach Worten von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) einen kleinen Beitrag zum besseren gegenseitigen Verständnis leisten.

«Der Russland-Tag ist ein regionales Wirtschaftstreffen. Wir werden (...) keine außenpolitischen Konflikte lösen können», sagte Sellering zum Auftakt in Rostock weiter. Zu der Veranstaltung sind mehr als 400 Teilnehmer vornehmlich aus Mecklenburg-Vorpommern und dem Gebiet um St. Petersburg angereist.

Höhepunkt ist der Auftritt des im Dienste der Gazprom-Tochter Nord Stream stehenden Ex-Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD). Er wird über die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Deutschland sprechen.