Umweltpreis geht an Vorreiterinnen für Ökostrom und Hanfmatten

Mit der sogenannten Stromrebellin Ursula Sladek und der Hanfmatten-Produzentin Carmen Hock-Heyl bekommen zwei Öko-Pionierinnen den Deutschen Umweltpreis 2013. Das teilte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück mit. Sladek gründete 1994 die Elektrizitätswerke Schönau, den ersten Ökostromanbieter Deutschlands. Hock-Heyl habe gegen viele Widerstände Hanf als Öko-Dämmstoff auf dem Markt etabliert, würdigte die Stiftung. Beide Frauen sollen den mit insgesamt 500 000 Euro dotierten Preis am 27. Oktober von Bundespräsident Joachim Gauck in Osnabrück erhalten.