Umweltpreis geht an zwei «Öko-Powerfrauen»

Mit den beiden Öko-Pionierinnen Ursula Sladek und Carmen Hock-Heyl erhalten in diesem Jahr zwei Unternehmerinnen den Deutschen Umweltpreis. Er ist mit 500 000 Euro die höchstdotierte Umweltauszeichnung Europas.

Sladek gründete nach der Tschernobyl-Katastrophe aus einer Bürgerinitiative heraus mit den Elektrizitätswerke Schönau im Schwarzwald den ersten Ökostromanbieter Deutschlands. Hock-Heyl ist Gründerin und Geschäftsführerin der Firma Hock aus Nördlingen, die Hanf als Naturdämmstoff auf dem Markt etablierte.

«Sie beide sind zwei Powerfrauen im Umweltschutz», sagte der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Heinrich Bottermann, kurz vor der Preisverleihung am Sonntag. Beide Frauen hätten ihre Ideen gegen starke Widerstände verwirklicht. Am Sonntagmittag bekommen die beiden Frauen den Deutschen Umweltpreis von Bundespräsident Joachim Gauck überreicht.