UN: Mehr als 4600 Tote bei Kämpfen in Ostukraine - Waffenruhe brüchig

Bei den Gefechten zwischen Regierungseinheiten und prorussischen Separatisten in der Ostukraine sind den Vereinten Nationen zufolge seit April mehr als 4600 Menschen getötet worden. Zudem wurden in den dortigen Unruheregionen Donezk und Lugansk insgesamt etwa 10 000 Soldaten, Aufständische und Zivilisten verletzt. Das geht aus einem Bericht der UN-Nothilfeorganisation Ocha hervor. Die Konfliktparteien nahmen am Dienstag einen neuen Anlauf für eine Waffenruhe. Trotz vereinzelter Schusswechsel gibt es offenbar keine Angaben über Opfer oder größere Sachschäden.