UN-Menschenrechtsrat berät über Syrien und Nordkorea

Der UN-Menschenrechtsrat kommt heute in Genf zu seiner 30. Sitzung zusammen. Der Krieg in Syrien und die dadurch verursachte Flucht Hunderttausender Menschen sowie die brutale Unterdrückung in Nordkorea gehören zu den Hauptthemen der dreiwöchigen Beratungen.

UN-Menschenrechtsrat berät über Syrien und Nordkorea
Antonio Pampliega UN-Menschenrechtsrat berät über Syrien und Nordkorea

Dem Gremium liegen Berichte unabhängiger Ermittler vor, in denen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in diesen und weiteren Ländern angeprangert werden. In Syrien werde es für Zivilisten immer schwieriger, noch eine Zuflucht vor dem seit vier Jahren andauernden Krieg zu finden, heißt es. Der Staatsführung in Nordkorea wird vorgeworfen, für Massenmorde verantwortlich zu sein.

Der Rat beschäftigt sich auch mit der Lage in der Ukraine, in Somalia und im Sudan sowie mit einem Bericht zu Verbrechen während des Bürgerkrieges in Sri Lanka. Auch die Folgen des illegalen Drogenhandels für die Menschenrechte sowie Bemühungen um den Schutz der Rechte indigener Völker stehen auf der Tagesordnung.

Dem 2006 geschaffenen UN-Gremium gehören 47 Mitgliedstaaten an. Präsident des Rates ist in diesem Jahr der deutsche UN-Botschafter Joachim Rücker.