Unesco-Chefin fordert UN-Sondersitzung zu IS-Zerstörungen

Nach der Zerstörung einzigartiger Kulturgüter im Irak durch die Terrormiliz Islamischer Staat hat Unesco-Chefin Irina Bokova eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates gefordert. Dieser Angriff sei mehr als eine Kultur-Tragödie - dies sei auch eine Sicherheitsfrage, da er Sektierertum, gewaltsamen Extremismus und Konflikte im Irak schüre, begründete die Generaldirektorin der UN-Organisation die Forderung. Die IS hatte im Norden des Iraks einzigartige Kulturgüter aus altorientalischer Zeit zerstört. Darunter ist eine assyrische Figur, die mehr als 2600 Jahre alt ist.