UN: Flüchtlinge mit schweren Brandwunden auf Boot gezwungen

Etwa 20 Flüchtlinge sind nach UN-Angaben in einem libyschen Schleuserlager Opfer eine Kochgasexplosion geworden und trotz schwerer Verbrennungen auf ein Boot gezwungen worden. Unter den Verletzten sei auch ein sechs Monate altes Baby gewesen, teilte das UN-Flüchtlingswerk UNHCR mit. Dies hätten Überlebende nach ihrer Ankunft in Italien berichtet. Die Verletzten seien zwei Tage auf dem Mittelmeer getrieben. Insgesamt seien etwa 70 Menschen von einem italienischen Marineschiff auf die Insel Lampedusa gebracht worden, nachdem sie in einem kaputten Schlauchboot gefunden worden seien.