Unicef warnt vor «Katastrophe nach der Katastrophe» in Nepal

Wenige Tage nach dem schweren Himalaya-Erdbeben droht der Bevölkerung in Nepal laut Unicef ein Trinkwasser-Notstand. In Bhaktapur nahe der Hauptstadt Kathmandu hätten derzeit nur 20 Prozent der Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser, berichtete das UN-Kinderhilfswerk. Außerdem würden dringend Latrinen benötigt. Die Hilfe müsse massiv ausgeweitet werden, sonst werde es zur «Katastrophe nach der Katastrophe» kommen. Bei dem Beben der Stärke 7,8 am Samstag sind nach jüngsten Angaben allein in Nepal mehr als 5000 Menschen ums Leben gekommen.