Union kontert FDP-Zweitstimmenkampagne

Nach ihrem Fiasko in Bayern ringt die FDP mit dem Koalitionspartner CDU/CSU um die Zweitstimmen im Bund. Parteichef Philipp Rösler und Spitzenkandidat Rainer Brüderle kündigten einen Kampf «bis zur letzten Sekunde» an: Die Unionsspitzen blieben jedoch hart: Man habe keine Stimme zu verschenken, sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe. Die SPD wittert nach dem leichten Zuwachs in Bayern doch noch Chancen für Rot-Grün. SPD-Chef Sigmar Gabriel sagte, wäre die FDP nicht im Bundestag, würden die Chancen deutlich für Peer Steinbrück steigen, Kanzler zu werden.