Union und SPD bekennen sich zur Kirchensteuer

Union und SPD bekennen sich trotz der Finanzaffäre im Bistum Limburg zur Fortführung der Kirchensteuer in der bisherigen Form.

Man halte am System der Kirchensteuern fest, «damit die Kirchen Planungssicherheit haben», heißt es im Entwurf für den Koalitionsvertrag, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

«Nur so können sie die eigenfinanzierten Leistungen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes weiter sicherstellen.» Zugleich sollen die kirchlichen Dienste weiter unterstützt werden. «Dabei achten wir die kirchliche Prägung der entsprechenden Einrichtungen, die auch im kirchlichen Arbeitsrecht zum Ausdruck kommt», betonen Union und SPD.