Union und SPD planen Fahrverbote als Strafe für kleinere Delikte

Union und SPD wollen einem Medienbericht zufolge den Führerschein als Strafe auch bei Delikten wie Diebstahl einziehen. Darauf habe man sich in den Koalitionsverhandlungen in der Arbeitsgruppe Inneres und Justiz geeinigt, berichtete die Zeitung «Die Welt». Um eine Alternative zur Freiheitsstrafe und eine Sanktion bei Personen zu schaffen, für die eine Geldstrafe kein fühlbares Übel darstellt, werde man das Fahrverbot als eigenständige Sanktion einführen, zitiert das Blatt aus der Vereinbarung.