Unstimmigkeiten zwischen Athen und den Geldgeber-Kontrolleuren

Die geplanten Hilfen der griechischen Regierung für die notleidende Bevölkerung stoßen auf heftige Kritik der Kontrolleure der Geldgeber.

Unstimmigkeiten zwischen Athen und den Geldgeber-Kontrolleuren
Orestis Panagiotou Unstimmigkeiten zwischen Athen und den Geldgeber-Kontrolleuren

Dabei geht es um Strom und Essensmarken für mittellose Menschen und um die Möglichkeit für säumige Schuldner, mit bis zu 100 Raten ihre Schulden an den Staat und die Rentenkassen zu begleichen.

Vertreter der Geldgeber ließen am Dienstagabend an die griechische und internationale Presse ihre Unzufriedenheit durchsickern. Die Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras erklärte, die Unterstützung der notleidenden Bevölkerung sei Teil der Vereinbarung, die Athen mit den Partnern im Euroland am 20. Februar unterzeichnet habe.

Ein Gesetz zur Unterstützung der notleidenden Bevölkerung soll am Abend vom Parlament gebilligt werden, ein weiteres zur Kredittilgung am Freitag. Für humanitäre Maßnahmen sind dabei etwa 200 Millionen Euro vorgesehen.

Es wird mit einer großen Mehrheit gerechnet. Die oppositionelle konservative Partei Nea Dimokratia (ND) beschloss, die Gesetze zu billigen. Das sagte ein Sprecher der Partei der Deutschen Presse Agentur.