Untersuchungsausschuss will «Cum-Ex»-Aktiendeals aufarbeiten

Dubiose Aktiengeschäfte zulasten des deutschen Fiskus werden vom Bundestag aufgearbeitet. Der von Linken und Grünen erzwungene Untersuchungsausschuss hat seine Arbeit aufgenommen. Der Schaden durch die sogenannten Cum-Ex-Geschäfte wird auf zwölf Milliarden Euro geschätzt. Bei den Deals wurden Aktien mit und ohne Ausschüttungsanspruch um den Dividendenstichtag eines Unternehmens rasch zwischen mehreren Beteiligten hin- und hergeschoben. Das führte dazu, dass Steuerbescheinigungen für Kapitalertragsteuern mehrfach ausgestellt wurden, die so aber gar nicht gezahlt worden waren.