Urteil: Note 3 beschreibt weiter durchschnittliche Arbeitsleistung

Das Bundesarbeitsgericht hat Hoffnungen von Beschäftigten, sich künftig leichter eine bessere Gesamtbewertung im Arbeitszeugnis zu erstreiten, enttäuscht.

Die Erfurter Richter hielten am Dienstag an ihrer Linie fest, wonach die Formulierung «zu unserer vollen Zufriedenheit» - das entspricht der Note 3 - eine durchschnittliche Leistung beschreibt. Wolle ein Mitarbeiter eine bessere Bewertung, müsse er genaue Gründe dafür darlegen, entschied der 9. Senat.

Gegen ihren früheren Arbeitgeber geklagt hatte eine 25-Jährige, die ein Jahr in einer Berliner Zahnarztpraxis tätig war. Sie wollte sich die Gesamtbewertung «stets zu unserer vollen Zufriedenheit» erstreiten.