US-Band Interpol steckt im Schneesturm fest

Der frühe Wintereinbruch in den USA hat den Tourkalender der Indie-Band Interpol durcheinandergewirbelt. Die Gruppe stecke wegen des tobenden Schneesturms nahe der Stadt Buffalo in ihrem Tourbus fest, hieß es am Mittwoch auf der Internetseite der Band.

Seit mehr als 40 Stunden seien sie darin gefangen. Noch immer sei unklar, wann der Bus weiterfahren könne. Das für Donnerstag im kanadischen Montreal geplante Konzert sagte Interpol ab.

Bei dem frühen Wintereinbruch waren in Teilen der USA heftige Schneefälle niedergegangen. In Buffalo fiel mehr als ein Meter Schnee. Bürgermeister Byron Brown sprach von der größten Menge seit mehr als 40 Jahren. Mehrere Menschen kamen dort bislang ums Leben.

Die mittlerweile nur noch dreiköpfige Band Interpol hatte 2002 ihr erstes Album herausgebracht. Im vergangenen September folgte ihr fünftes.