US-Behörden: Ebola-Patient hatte Kontakt zu Kindern

Der Ebola-Patient in den USA hat Kontakt zu Schulkindern gehabt. Fünf Kinder aus vier verschiedenen Schulen seien mit dem Patienten vor dessen Einweisung auf eine Isolierstation in Kontakt gekommen, teilte die Schulbehörde in Dallas im Bundesstaat Texas US-Medienberichten zufolge mit.

Die Kinder seien unter Beobachtung gestellt worden, zeigten bislang aber keine Symptome. Insgesamt seien bislang bis zu 18 Menschen identifiziert worden, die möglicherweise mit dem Patienten in Kontakt gekommen sein könnten. Einen weiteren bestätigten Ebola-Fall gebe es bislang aber nicht, stellte die Gesundheitsbehörde von Dallas per Kurznachrichtendienst Twitter klar.

Unterdessen mehrt sich in den USA Kritik an der Vorgehensweise des Texas Health Presbyterian Krankenhauses in Dallas, wo der schwer erkrankte Patient derzeit behandelt wird. Er hatte sich erstmals am 26. September mit Symptomen dorthin begeben, war aber zunächst nicht auf Ebola hin untersucht und mit Medikamenten wieder nach Hause geschickt worden. Erst zwei Tage später kam er erneut ins Krankenhaus und wurde dann positiv auf Ebola getestet. Es handelt sich um die erste Ebola-Diagnose außerhalb Afrikas seit Beginn der aktuellen Epidemie.