USA gehen nach Luftangriff auf Distanz zu Saudi-Arabien

Nach dem verheerenden Luftangriff auf eine Trauerfeier im Jemen mit Dutzenden Toten hat sich die US-Regierung ungewöhnlich scharf von Saudi-Arabien distanziert. Eine Stellungnahme des Nationalen Sicherheitsrats legt nahe, dass Washington die Schuld für die Tragödie bei der saudi-arabisch geführten Militärallianz sieht. Die US-Sicherheitszusammenarbeit mit dem sunnitischen Königreich sei «kein Blanko-Scheck», die Berichterstattung über den Vorfall «zutiefst verstörend». Bei dem Luftangriff auf eine Trauerhalle in Sanaa wurden mehr als 140 Menschen getötet, mindestens 525 verletzt.