USA kritisieren Verschiebung der Wahlen in Nigeria scharf

Die USA haben die Verschiebung der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Nigeria kritisiert. Die Regierung in Washington sei darüber zutiefst enttäuscht, teilte US-Außenminister John Kerry mit. Politische Einflussnahme auf die Wahlkommission in dem Land sei inakzeptabel. Die Regierung dürfe keine Sicherheitsbedenken vorschieben, um die demokratische Entwicklung zu behindern. Die Abstimmungen waren von kommenden Samstag auf den 28. März verschoben worden. Kritiker sehen in der Verschiebung ein Manöver des Präsidenten, um seine Macht zu sichern.