USA reagieren zurückhaltend auf Ecuadors Zollankündigung

Das US-Außenministerium hat zurückhaltend auf Ecuadors Ankündigung reagiert, «einseitig und unwiderruflich» auf amerikanische Zollvergünstigungen verzichten zu wollen.

Es sei nicht klar, ob das überhaupt möglich sei, sagte Außenamtssprecher Patrick Ventrell am Donnerstag in Washington. «Dies sind in Wirklichkeit unilaterale Handelsvorteile, die der US-Kongress Ecuador gewährt. Ich bin nicht sicher, ob man wirklich davon zurücktreten kann», sagte er. Die USA seien Ecuadors größter Handelspartner und würden diese Partnerschaft gern weiterführen.

Ecuador hatte den Verzicht auf die Zollvergünstigungen in den USA angekündigt, mit deren Annullierung einige Politiker in Washington zuvor gedroht hatten, sollte das Land dem flüchtigen Ex-Geheimdienstinformanten Edward Snowden Asyl gewähren.