USA zweifeln an IS-Bekenntnis zu Anschlag im Jemen

Nach dem jüngsten Anschlag im Jemen mit mehr als 130 Toten zweifeln die USA an dem Bekenntnis der Terrormiliz Islamischer Staat zu der Bluttat. Eine Verantwortung des IS könne bislang nicht bestätigt werden, sagte Jeff Rathke, Sprecher im US-Außenministerium, in Washington. Gegenwärtig werde überprüft, ob Verbindungen über Syrien und den Irak hinaus in den Jemen bestehen. Vier Selbstmordattentäter hatten sich während der Freitagsgebete in zwei Moscheen in der Hauptstadt Sanaa in die Luft gesprengt, mehr als 130 Menschen starben, mindestens 345 wurden verletzt.