Vater des ermordeten Süleyman Tasköprü sagt im NSU-Prozess aus

Im NSU-Prozess hat der Vater des 2001 in Hamburg ermordeten Süleyman Tasköprü als Zeuge ausgesagt. Er hatte das Lebensmittelgeschäft der Familie kurz verlassen, um Oliven zu besorgen - als er zurückkehrte, lag sein Sohn in einer Blutlache auf dem Boden. Die Terroristen hatten ihn dreimal in den Kopf geschossen. Der Anklage am Oberlandesgericht München zufolge erschossen die Neonazi-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt den 31-Jährigen. Es war der dritte von zehn Morden, die dem NSU zugerechnet werden.