Veranstalter AEG weist Mitschuld an Jacksons Tod zurück

Michael Jacksons Konzertveranstalter AEG Live hat den Vorwurf zurückgewiesen, den Sänger durch Druck vor der geplanten Tour in den Tod getrieben zu haben.

Veranstalter AEG weist Mitschuld an Jacksons Tod zurück
Irfan Khan / Pool Veranstalter AEG weist Mitschuld an Jacksons Tod zurück

Jackson habe sein Leben vor dem Tod 2009 mit dem Anästhesiemittel Propofol wie beim «russischen Roulette» aufs Spiel gesetzt, erklärte der Anwalt von AEG Live am Mittwoch vor dem Superior Court in Los Angeles.

Michael «hat schlechte Entscheidungen getroffen, die zu einer entsetzlichen Tragödie führten. Aber niemand anders als er selbst ist dafür verantwortlich», zitierte die «Los Angeles Times» am Mittwoch aus dem Schlussplädoyer des Verteidigers Marvin Putnam. Jackson hatte sich das Anästhesiemittel immer wieder gegen seine Schlaflosigkeit spritzen lassen. Er starb im Juni 2009 an einer Überdosis. Seine Mutter Catherine verlangt von dem Promoter Schadensersatz.