Verdächtige des Pariser Anschlags in Fabrik verschanzt

Östlich von Paris ist ein Großeinsatz gegen die beiden mutmaßlichen Attentäter auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» in vollem Gang. Der Einsatz laufe, um die Urheber des Anschlags vom Mittwoch mit zwölf Toten auszuschalten, sagte Innenminister Bernard Cazeneuve.

Verdächtige des Pariser Anschlags in Fabrik verschanzt
Etienne Laurent Verdächtige des Pariser Anschlags in Fabrik verschanzt

Die gesuchten Männer haben in dem Ort Dammartin-en-Goële mindestens eine Geisel genommen.

Zuvor habe es eine Schießerei und eine Verfolgungsjagd gegeben, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Polizei meldete. Der Vorfall ereignete sich auf der einer Nationalstraße in der Nähe von Dammartin-en-Goële.

Helikopter überflogen die Gemeinde. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass es bei dem Schusswechsel weder Tote noch Verletzte gegeben habe.

Die gesuchten Brüder Chérif (32) und Said Kouachi (34) sollen am Mittwoch schwarz vermummt die Redaktion des Magazins im Herzen der französischen Hauptstadt gestürmt und mit Sturmgewehren um sich geschossen haben.

Unter den zwölf Todesopfern waren acht Journalisten von «Charlie Hebdo» und ein weiterer Kollege, der unter anderem für den Radiosender France Inter arbeitete. «Charlie Hebdo» war mehrfach wegen Mohammed-Karikaturen angefeindet worden.