Verfassungsschutz sieht Gefahr durch nicht ausgereiste Islamisten

Die Sicherheitsbehörden sehen eine Terrorgefahr auch von Islamisten ausgehen, die für den «Islamischen Staat» (IS) kämpfen wollen, aber von der Polizei an der Ausreise gehindert werden. Wer entschlossen sei, könnte versuchen, die Ziele des IS auf deutschem Boden zu unterstützen, wie Beispiele aus Kanada und Australien zeigten, sagte Hamburgs Verfassungsschutzchef Torsten Voß dem «Spiegel». Seine Schlussfolgerung: Man müsse auch die Islamisten weiter in den Fokus nehmen, die im Ausland kämpfen wollten, aber ihr Ziel nicht erreicht hätten.