Verhandlungen zum EU-Haushaltsstreit erst am Montag

Im Streit um den milliardenschweren Gemeinschaftshaushalt der EU sind geplante Vermittlungsgespräche zwischen EU-Regierungsvertretern und Europaabgeordneten vorerst geplatzt.

Die Regierungen hätten sich bis Freitagabend nicht wie versprochen auf eine gemeinsame Position einigen können, erklärte der Vorsitzende des Haushaltsausschusses im EU-Parlament, Jean Arthuis. Deswegen würden die entscheidenden Verhandlungen mit den Abgeordnetenvertretern erst am Montagmittag beginnen.

Das EU-Parlament fordert unter anderem für 2015 deutlich mehr Geld, als die Staaten geben wollen. Zudem geht es um Nachtragshaushalte für 2014. Dabei ist vor allem die Frage entscheidend, mit welchen Mitteln bislang offene Rechnungen beglichen werden sollen.