Verletzte Ausländer stammen aus vier Staaten

Bei der Serie von Bombenanschlägen in Thailand sind nach offiziellen Angaben Ausländer aus vier Staaten verletzt worden. Laut Auswärtigem Amt in Berlin sind darunter drei Deutsche.

«Die deutsche Botschaft steht mit ihnen im Kontakt», sagte eine AA-Sprecherin am Freitag in Berlin. Das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft gingen jedem Hinweis auf weitere Verletzte nach. Sie stünden in Kontakt mit den thailändischen Behörden.

Thailand war am Donnerstagabend und am Freitag von einer Serie von Bombenanschlägen erschüttert worden. Insgesamt detonierten mindestens zehn Sprengsätze in fünf verschiedenen Städten, darunter im Badeort Hua Hin. Ziel der Attacken waren hauptsächlich Touristenziele im Süden des Landes.

Mindestens vier Menschen wurden getötet. Bei den Toten handelt es sich nach Polizeiangaben um Thailänder.

Nach jüngsten thailändischen Angaben wurden auch drei Italiener - zwei Frauen und ein Mann -, eine Österreicherin und drei Niederländer verletzt. Zuvor war von zwei Briten die Rede. Die deutschen Verletzten sind demnach 16, 17 und 48 Jahre alt. Alle Verletzten würden in einem Krankenhaus in Hua Hin behandelt.

Das Auswärtige Amt aktualisierte der Sprecherin zufolge auch die Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand und rät Reisenden zu äußerster Vorsicht.