Verteidigung des «Costa»-Kapitäns holt zum Gegenschlag aus

Im Prozess gegen den Kapitän der «Costa Concordia» hat die Verteidigung zum Gegenschlag ausgeholt. Francesco Schettino sei während der Verhandlung isoliert und «ghettoisiert» worden, sagte sein Verteidiger bei seinem Plädoyer. Die Anklage konzentriere sich nur auf ihn. Andere Beschuldigte seien mit außergerichtlichen Einigungen «belohnt» worden. Der Kapitän steht seit eineinhalb Jahren vor Gericht. Unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung hat die Staatsanwaltschaft 26 Jahre und 3 Monate Gefängnis gefordert.