Viele Tote bei Flugshows in England und der Schweiz

by-Sea/Basel (dpa) - Bei zwei Flugschau-Unglücken sind in England und in der Schweiz viele Menschen ums Leben gekommen. Zunächst stürzte bei der Shoreham Airshow in der Nähe von Brighton ein historischer Militärjet nach einem missglückten Looping auf eine Straße.

Viele Tote bei Flugshows in England und der Schweiz
Paul Jarrett Viele Tote bei Flugshows in England und der Schweiz

Dabei sind nach Polizeiangaben «sehr wahrscheinlich» elf Menschen getötet worden. Das sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Nach dem Absturz während der Shoreham Airshow nahe Brighton vom Samstag waren zunächst sieben Tote bestätigt worden. Ein Flugzeug vom Typ Hawker Hunter war nach einem missglückten Looping-Manöver auf eine vielbefahrene Straße gestürzt.

Am Sonntag kollidierten dann in der Schweiz zwei Maschinen der deutschen Sportflieger-Formation Grasshoppers aus Eschbach in Baden-Württemberg in der Luft. Sie stürzten ab. Dabei starb laut Polizei ein Pilot - die Flugshow am Flugplatz von Dittingen bei Basel wurde nach dem Unglück abgebrochen.

Bei dem Unglück in der Schweiz soll ein zweiter Flieger mit dem Fallschirm abgesprungen sein. Laut «Basellandschaftlicher Zeitung» (BZ) kam es zu der Kollision bei einem Kurvenflug der Grasshoppers-Dreierformation: Eines der Flugzeuge sei mit dem Heck eines anderen kollidiert. Eine der Maschinen sei in eine Art Scheune Mitten im Dorf Dittingen gestürzt. Das dritte Flugzeug sei zunächst über der Unglücksstelle gekreist, dann aber gelandet.