Vizekanzler rügt mangelhaften Datenaustausch der EU-Staaten

Nach den Anschlägen von Brüssel müssen die EU-Staaten aus Sicht von Vizekanzler Sigmar Gabriel die Zusammenarbeit im Anti-Terror-Kampf verbessern. Dabei geht es Gabriel vor allem um den Datenaustausch ihrer Sicherheitsbehörden. Denn zurzeit säßen die EU-Mitgliedsstaaten geradezu auf ihren Daten, sagte der SPD-Vorsitzende der «Bild»-Zeitung. Ein Staat wisse, wer Terrorverdächtiger ist, der Nachbarstaat, in dem der Verdächtige sein Unwesen treibe, aber tappe im Dunkeln. Das sei ein Skandal. Das Thema gehöre ganz oben auf die Tagesordnung der EU.