Von Norden kommt Schnee bis in tiefere Lagen

Ein Tiefdruckgebiet mit Kern über Weißrussland verlagert sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes weiter nach Osten. Seine Kaltfront ist bis zu den Alpen vorgedrungen. Ihr folgt ein Schwall Polarluft, die aber in Bodennähe über der Nordsee ihren Kaltluftcharakter eingebüßt hat.

Von Norden kommt Schnee bis in tiefere Lagen
Daniel Naupold Von Norden kommt Schnee bis in tiefere Lagen

Heute weht der Wind im Norden mit Windböen Bft 7, an der Küste und in Hochlagen der Mittelgebirge mit stürmischen Böen Bft 8 oder Sturmböen bis Bft 9. Die Niederschläge an der Kaltfront über Süddeutschland haben die Alpen erreicht. Da die Schneefallgrenze dort zwischen 1000 und 1200 Meter liegt, kommt es nur in höheren Lagen zu einigen Zentimetern Neuschnee. Weiter nördlich sinkt die Schneefallgrenze allmählich auf etwa 500 m, wobei die Niederschläge aber aufhören und nur vereinzelt mit etwas Schnee, dafür aber mit Glätte zu rechnen ist, meist durch Überfrieren von Nässe.

Zunächst regnet und schneit es noch am Alpenrand, wobei die Schneefallgrenze dort bis in die Täler absinkt. Dann enden die Niederschläge vorübergehend. Im Norden und in der Mitte gibt es Regenschauer, oberhalb etwa 400 Meter Schneeschauer. Dazwischen ist aber auch immer wieder mit sonnigen Abschnitten zu rechnen. Von Norden her geht der Niederschlag in Schnee über, so dass es abends in Schleswig-Holstein und in Mecklenburg-Vorpommern gebietsweise zur Ausbildung einer dünnen Schneedecke kommen kann.

In der Nacht zum 2. Weihnachtsfeiertag gibt es verbreitet geringen oder leichten Frost, dabei kommt es bei anfangs feuchten oder nassen Straßen zu Glätte durch überfrierende Nässe.

Am Freitag fällt dann im Nordstau der östlichen und südöstlichen Mittelgebirge sowie an den Alpen zeitweilig etwas Schnee, auf Alpengipfeln weht dabei ein in Böen Sturmstärke erreichender Wind.Im übrigen Deutschland wechseln Sonne und Wolken ab, es gibt dort voraussichtlich keine warnwürdigen Wetterereignisse.