Von wegen 500 Millionen

Verkehrsminister Alexander Dobrindt hatte versprochen, dass die Pkw-Maut eine halbe Milliarde Euro pro Jahr einbringt. Das scheint aber eine Milchmädchen-Rechnung gewesen zu sein.

Die Maut bringt anscheinend doch keinen warmen Geldregen.
Karl-Josef Hildenbrand Die Maut bringt anscheinend doch keinen warmen Geldregen.

Eine neue Studie zur geplanten Pkw-Maut prognostiziert nach einem Pressebericht deutlich weniger Einnahmen als von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt angenommen. Er geht von jährlich 700 Millionen Euro aus und nach Abzug der Verwaltungskosten von 500 Millionen. Eine von der Grünen-Fraktion in Auftrag gegebene Studie kommt aber nur auf maximal 370 Millionen Euro Einnahmen, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Die Studie bemängelt, dass das Ministerium von zu vielen ausländischen Autos im Jahr ausgeht.