Vorwahlen in South Carolina und Nevada

Die Vorwahlen im US-Präsidentschaftsrennen sind in die dritte Runde gegangen. In South Carolina ging es um die Spitzenkandidatur der Republikaner, in Nevada um die der Demokraten bei der Wahl am 8. November.

Multimilliardär Donald Trump ging als klarer Favorit in die Vorwahl bei den Konservativen in dem südöstlichen Bundesstaat. Er hatte bereits zuvor in New Hampshire haushoch gewonnen. Aussichtsreichste Bewerber um die folgenden zwei Plätze waren die Senatoren aus Texas und Florida, Ted Cruz und Marco Rubio.

In Nevada im US-Westen lagen Ex-Außenministerin Hillary Clinton und Vermonts Senator Bernie Sanders in letzten Umfragen gleichauf. Clinton hatte die erste Vorwahl in Iowa hauchdünn gewonnen, in New Hampshire schlug Sanders sie dann um Längen.

Bei den Demokraten in Nevada wurde ein geschlossenes Caucus-Verfahren angewendet, das heißt, nur eingetragene Parteimitglieder waren zur Stimmabgabe aufgerufen. In South Carolina konnten alle registrierten Wähler abstimmen.

Am Dienstag (23.2.) wählen die Republikaner in Nevada und am nächsten Samstag (27.2.) die Demokraten in South Carolina.