VW: «Ermitteln auf Hochtouren»

Verantwortliche bei VW sollen nach einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» schon vor Jahren Kenntnis vom Einsatz rechtswidriger Software in Autos gehabt haben. Schon 2011 habe ein Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass die Software einen Rechtsverstoß darstellen könnte, berichtet die Zeitung unter Verweis auf einen Prüfbericht der internen Revision von Volkswagen.

VW: «Ermitteln auf Hochtouren»
Julian Stratenschulte VW: «Ermitteln auf Hochtouren»

Ein Volkswagen-Sprecher wollte den Bericht am Sonntag nicht kommentieren. «Wir ermitteln auf Hochtouren und werden die Ergebnisse, sobald wir sie haben, bekanntgeben», sagte VW-Sprecher Peter Thul am Sonntag.

Das Kraftfahrtbundesamt soll Volkswagen unterdessen aufgefordert haben, bis zum 7. Oktober einen verbindlichen Maßnahmen- und Zeitplan vorzulegen, bis wann die Fahrzeuge auch ohne Manipulationssoftware die verbindliche Abgas-Verordnung einhalten können.

Den Bericht der «Bild am Sonntag» bestätigte der VW-Sprecher nicht, er betonte aber: «Wir arbeiten an einer Lösung, die wir mit den Behörden abstimmen werden.»

Wichtig sei für das Unternehmen, schnellstmöglich seine Kunden zu informieren. Ob dies direkt oder über die Händler geschehen werde, werde derzeit abgestimmt.