VW-Machtkampf: Unterstützung des VfL «personenunabhängig»

Der VfL Wolfsburg befürchtet für den Fall eines Führungswechsels an der Spitze des Mutterkonzerns Volkswagen keine negativen Folgen.

VW-Machtkampf: Unterstützung des VfL «personenunabhängig»
Torsten Silz VW-Machtkampf: Unterstützung des VfL «personenunabhängig»

«Das, was man sagen kann, ist, dass das Engagement von VW beim VfL personenunabhängig ist», sagte VfL-Sportchef Klaus Allofs nach dem 1:4 (0:2) in der Europa League gegen den SSC Neapel. Zum aktuellen Machtkampf bei VW wollte sich Allofs nicht äußern: «Sie werden verstehen, dass ich das nicht kommentiere.»

Vor knapp einer Woche war VW-Patriarch und Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch öffentlich «auf Distanz» zu Konzernchef Martin Winterkorn gegangen und hatte ihm damit das Vertrauen entzogen. Unter Winterkorn war die finanzielle Unterstützung des Fußball-Bundesligisten durch VW immer weiter gestiegen. Derzeit erhält der VfL als hundertprozentige Konzerntochter jährlich eine hohe zweistellige Millionensumme.

Am Freitag will VW nach dpa-Informationen eine Erklärung zur Führungskrise abgeben. Winterkorn saß nach einem Sondertreffen des VW-Aufsichtsrats-Präsidiums in Salzburg am Nachmittag schon wieder auf der Tribüne der Volkswagen-Arena.