Waffenabzug verzögert sich weiter - Fahndung nach Anschlag in Charkow

Der vereinbarte Abzug schwerer Waffen von der Front im Kriegsgebiet Ostukraine kommt nicht voran. Die ukrainischen Regierungseinheiten schlossen vorerst einen Positionswechsel aus. Sie warfen den Aufständischen vor, die Feuerpause zu missachten. Es seien erneut zwei Soldaten getötet und zehn verletzt worden, hieß es in Kiew. Die prorussischen Separatisten wiesen die Vorwürfe zurück. Nach einem Bombenanschlag in Charkow erlag ein 15-Jähriger seinen schweren Verletzungen. Die Zahl der Toten erhöhte sich damit auf drei. Spezialkräfte suchten weiter nach den Hintermännern der Tat.