Waffenruhe in der Ukraine bröckelt

Die vor vier Wochen vereinbarte Waffenruhe in der Ostukraine bröckelt. Prorussische Separatisten und Regierungstruppen beschossen sich heute mit schwerer Artillerie. Dabei starben mindestens zehn Menschen, wie die Aufständischen und der Stadtrat von Donezk mitteilten. Der neue Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg betonte, er strebe eine konstruktive Beziehung zu Russland an. Der Kreml müsse sich dafür aber wieder ans Völkerrecht halten. Altkanzler Gerhard Schröder warb dafür, wieder den Dialog mit Russland zu suchen und das frühere partnerschaftliche Verhältnis wiederzubeleben.