Waffenstillstand mit Farc in Kolumbien bis Monatsende verlängert

Nach dem Scheitern des Referendums über den Friedensvertrag in Kolumbien hat Präsident Juan Manuel Santos die Waffenruhe mit der linken Guerillaorganisation Farc bis zum 31. Oktober verlängert. Er hoffe, bis dahin könne man das Abkommen konkretisieren und den Konflikt beilegen, sagte der Staatschef. Zuvor hatten die Rebellen angekündigt, vorerst an dem Waffenstillstand festzuhalten. Am Sonntag hatten die Kolumbianer den Friedensvertrag mit den Farc in dem Plebiszit überraschend abgelehnt.